die geschichte dahinter

"sain baina uu" - Herzlich Willkommen!

Die mongolische Jurte bezeichnet das übliche Wohnzelt der Nomaden in Zentralasien. Filz, Holz, Baumwolle, Yak- und Roßhaar sind die natürlichen Baumaterialien.
Doch sie ist nicht nur traditionelle Behausung der Mongolen, sondern auch der nomadisch lebenden Völker in Südsibirien und nördlich der großen Mauer.
Das deutsche Wort "Jurte" stammt von dem türkischen "jurt", was so viel wie Zelt, Lagerplatz, Land, Wohnort oder Heimat heißt. So wie Heim und Heimat untrennbar miteinander verbunden sind, bedeutet auch Jurte Beides für die Nomaden.
Übrigens: Jurte heißt im Mongolischen "ger".

Der Raum im Inneren ist aufgrund des begrenzten Platzes optimal aufgeteilt und spiegelt die soziale Ordnung innerhalb der Familie wider, in der jedes Mitglied seinen festen Platz zum Wohnen, Schlafen, Arbeiten und Kochen hat.
Auf dem Ofen köchelt der Tee. Den brachten die Mongolen wahrscheinlich auf der Route der Handelskarawanen im 17. Jahrhundert von China nach Russland.
Ein Gerät zum Warmhalten des Karawanentees wurde notwendig - der Samowar war "geboren".

Der Samowar, der "Selbstkocher", gibt einem Ort Wärme und Entspannung. Der große Gefäßbauch wird mit Wasser gefüllt und erhitzt. Eine Kanne mit dem Teeextrakt wird oben auf den Samowar gestellt und durch den aufsteigenden Wasserdampf heiß gehalten.
Für ein Glas Tee wird jeweils 1 Teil Extrakt mit 2-3 Teilen heißem Wasser verdünnt. Traditionell werden, auch zur ganz normalen Alltagsmahlzeit, zum Tee Zucker sowie süße Leckereien gereicht - auch Streuselkuchen!

Tretet ein - mit dem rechten Fuß, ohne die Schwelle zu berühren!
Die Atmosphäre im Filzraum lädt zum Verweilen ein.
Die KARAWANE reicht in gastlicher Tradition Tee aus einem Samowar.